Leo+Joespha

RösslOtti+Siedler

 

Marionetten: Barbara und Günter Weinhold

Spiel: Silke Technau & Stephan Schlafke

Musikalische Leitung: Dietmar Staskowiak

Ausstattung und Bühne: Martin Buchin, Denise Puri, Stephan Schlafke

Regie: Holger Brüns


Giesecke und Otilie

Zum Stück
Liebesgeschichten und Verwechslungen mitten in den Bergen, wo Berliner, statt an die Ostsee zu fahren, im Schnürlregen des Salzkammerguts "lustig sind".
Durch die Intervention des Kaisers Franz Joseph löst sich alles in Wohlgefallen auf: Leopold erhält seine Josepha, Dr. Siedler seine Ottilie und Sigismund sein Klärchen, und der Berliner Trikotagenfabrikant Wilhelm Giesecke knöppt sein Patent, Hemdhose 'Apollo', nunmehr konkurrenzlos vorne.

Touristen werden frech aufs Korn genommen.
Der bekanntesten "Silbernen Operette" von Ralph Benatzky (1884–1957) rücken wir mit zwei Spielern, zehn singenden Marionetten, mit Kuhstall, Blitz und Donner augenzwinkernd zu Leibe.
Leo+Josepha 2
Vor 125 Jahren, am 5.6.1884, wurde Ralph Benatzky in Österreich-Ungarn geboren. Bis zu seinem Tod 1957 schrieb er über 2000 Chansons, über 50 Bühnenwerke und auch Filmmusiken und Schlager.
Sein größter Erfolg wurde die Operette "Im Weißen Rössl".

Sie hat nach ihrem Riesenerfolg Anfang der Dreißiger Jahre in Europa einige tiefgreifende musikalische Umarbeitungen erfahren. Die Fassung, die bis in die 90er Jahre aufgeführt wurde, büßte viel von der kabarettistischen Schärfe des Originals ein.
Seit Mitte der 90er Jahre wird von Musikwissenschaftlern eine neue Lesart herausgearbeitet, die mehr auf dem musikalischen Stil von Ralph Benatzky und seiner meist jüdischen Kollegen und Kolleginnen fußt.